Über uns

Stiftungsrat (Ausschuss)


Frank Rühli, Präsident


Christian Bretscher
, Vize-Präsident


Maurus Candreia
, Quästor


Thomas Ribi, Aktuar


Bernhard Egg
, Präs. Gönnervereinigung


Beat Eberschweiler, Mitglied ex officio

Stiftungsrat


Heidi Amrein, Mitglied


Susanne Bernasconi-Aeppli, Mitglied


Gaby Flueler, Mitglied


Katharina Weibel, Mitglied


Ruedi Jaun, Mitglied


Hans Ueli Kaul, Mitglied


Marcus Schwöbel, Mitglied

Geschichtlicher Abriss der Stiftung

Die Stiftung für Archäologie und Kulturgeschichte im Kanton Zürich wurde am 26. Januar 1978 als «Stiftung für die Erforschung des Üetlibergs» errichtet. Ursprünglich verfolgte sie das Ziel, die ur- und frühgeschichtlichen Befestigungsanlagen auf dem Üetliberg zu erforschen und zu erhalten. Von Anfang an pflegte sie dabei eine enge Zusammenarbeit mit den kantonalen und städtischen Behörden. Im Lauf von über zwanzig Jahren war die Stiftung an der Veröffentlichung einer grossen Zahl von Broschüren, Publikationen und Ausstellungen beteiligt und konnte die Ausgrabungen am Üetliberg unterstützend begleiten.

Nachdem sie auf diese Weise viele ihrer ursprünglichen Ziele erreicht hatte, beschloss der Stiftungsrat zur Jahrtausendwende, das Tätigkeitsgebiet der Stiftung in inhaltlicher und geografischer Hinsicht auszudehnen. Im Jahresbericht über das Jahr 2000 hielt der damalige Stiftungsratspräsident Christian Bretscher fest:

«Der Üetliberg ist heute eines der am besten und am systematischsten erforschten Gebiete weit und breit. Mit den Jahresschriften stellt die Stiftung darüber hinaus eine vielfältige, wissenschaftlich fundierte und unterhaltsame Dokumentation zur Verfügung, die ihresgleichen sucht. Ein anderes wichtiges Ziel der Gründungsjahre hat sich überlebt: Während es noch Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts ein erklärtes Ziel war, Grabungen anzuregen und durchzuführen, ist dieses Ziel heute stark in den Hintergrund getreten. Im Wissen darum, dass Kulturgüter im Erdinnern häufig am besten erhalten bleiben, besteht heute die Tendenz, ungestörte und ungefährdete Schichten in der Regel ruhen zu lassen.

Damit stellte sich die Frage nach der künftigen Ausrichtung der Stiftung. Der Stiftungsrat hat sich mit dieser Frage intensiv auseinander gesetzt. Dabei hat sich gezeigt, das weite Gebiete unseres Kantons heute in der gleichen Situation sind wie der Üetliberg vor 22 Jahren: Man vermutet Zeugen der Vergangenheit in der Erde oder hat sogar Funde gemacht, hat aber nicht die Möglichkeit, in der angezeigten Breite zu informieren oder diese so intensiv zu verfolgen, wie es eigentlich angezeigt wäre. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, das Tätigkeitsgebiet der Üetliberg-Stiftung auf den ganzen Kanton Zürich auszudehnen.»

Am 13. März 2001 beschloss der Stiftungsrat den neuen Zweckartikel, der auch heute die Grundlage für die Tätigkeit von STARCH bildet:

«Zweck der Stiftung ist es, das Interesse der Bevölkerung für die Archäologie und Kulturgeschichte des Kantons Zürich zu wecken und zu fördern sowie die archäologische Forschung im Kanton Zürich zu unterstützen.»

Gleichzeitig mit dem neuen Zweckartikel gab sich die Stiftung auch den neuen Namen Stiftung für Archäologie im Kanton Zürich (STARCH). Die revidierte Stiftungsurkunde wurde vom Bezirksrat Zürich mit Beschluss vom 5. April 2001 genehmigt, die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 6. Juni 2001.

Um das Tätigkeitsspektrum der Stiftung noch besser abzubilden, beschloss der Stiftungsrat gut zehn Jahre später, am 15. November 2011, der Stiftung ihren heutigen Namen zu geben: Stiftung für Archäologie und Kulturgeschichte im Kanton Zürich (STARCH). Der Bezirksrat genehmigte die Umbenennung mit Beschluss vom 29. März 2012, die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 4. Juni 2012.